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Warum eine multifunktionale Halle?

Warum genau an dieser Stelle?

Potenzial in Freizeit und Tourismus

Potenzial ungenutzter Flächen

Im Flecken Adelebsen steht die alte Realschule seit einigen Jahren leer. Das Gebäude ist teilweise sanierungsbedürftig, eine neue Nutzung in Gänze wird nur schwer realisierbar sein. Tragfähige Konzepte für eine zukünftige Nutzung der Fläche und der Gebäude, bei denen es sich um ein zentral gelegenes Filetstück der Gemeinde handelt, sind bisher nicht bekannt. Wohnbebauung lässt sich aufgrund hoher Abriss- und Erschließungskosten auf dem Areal finanziell nicht sinnvoll realisieren, ein Umbau der vorhandenen Gebäude zum Beispiel für ein Mehrgenerationen-Wohnen ist von mehreren Interessenten durchgerechnet worden und lässt sich finanziell ebenfalls nicht sinnvoll darstellen. Es wäre aber wünschenswert, wenn die weitere Nutzung der Fläche einen Mehrwert in Bezug auf Förderung von Freizeit, Wirtschaft und Tourismus für den Flecken Adelebsen bringen würde und die Gemeinde diese Entwicklung auch weiterhin aktiv mit beeinflussen könnte.

In direkter Nachbarschaft zu diesem Grundstück befinden sich zwei Sporthallen, das Hallenbad sowie die Grundschule und eine Kita, für die nicht nur innerhalb der Heizperiode erhebliche Energiekosten anfallen. Die Heizungsanlagen für die Sporthallen und das Hallenbad sind zudem nicht mehr auf dem neuesten Stand, in den kommenden Jahren besteht hier großer Handlungsbedarf.

Die Idee einer Halle

Die Berücksichtigung aller vorgenannten Aspekte führte Mitte 2017 zu der Überlegung, im Flecken Adelebsen eine multifunktionale Halle zu planen, die weit über die Grenzen des Flecken hinaus Menschen anzieht. Im Mittelpunkt der Idee steht eine für die ganze Region attraktive und einmalige Freizeitanlage mit einer modernen Eisfläche in den Wintermonaten, einer E-Kartbahn in den Sommermonaten und einer ganzjährigen Kletterhalle inkl. Gastronomie.

Angebotslage für Eissport

Derzeit gibt es im alten Landkreis Göttingen im Winter lediglich in Göttingen, temporär begrenzt von Dezember bis Mitte Februar, eine Eisfläche im Bereich der Lokhalle, welche außen und nicht überdacht ist. Die einzige weitere Eisfläche in näherer Entfernung in Nörten-Hardenberg wird nicht mehr betrieben, weil sie sich aufgrund von unkalkulierbaren Witterungseinflüssen (nicht überdacht) nur bedingt nutzen ließ und bei den hohen Außentemperaturen der zurückliegenden Jahre zu hohe Kosten verursacht hat.

Entsprechend gibt es in einem Einzugsgebiet von weit über 25 km keine längerfristig nutzbare Eisfläche oder gar eine witterungsunabhängige Eishalle.

  • Nutzen von Synergieeffekten bei der Energiebereitstellung und damit Kostenreduzierung für die Gemeinde bzw. Kostenverteilung.
  • Über die Region hinausgehendes Freizeitangebot und damit Steigerung des Bekanntheitsgrades als aktive Gemeinde mit hoher Lebensqualität im Landkreis Göttingen.
  • Immense Attraktivitätssteigerung für die Gemeinde und den gesamten Flecken Adelebsen sowie für seine Bürger. Damit einhergehend eine bedeutende Kaufkrafterhöhung durch Tagesbesucher und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Umsetzung

Die Gebäudeteile der alten Realschule könnten erhalten und komplett in das Konzept integriert werden. Teilweise könnten diese für den Betrieb der Eishalle nutzbar gemacht werden (Umkleiden, Gastronomie, Technik etc.), andere Gebäudeteile (oberer Riegel) könnten eine andere, z. B. gewerbliche/soziale, Nutzungsmöglichkeit erfahren. Ebenso können acht alte Klassenräume als Ferien-Appartementwohnungen umgebaut werden. Die ehemalige Aula wird als Seminar-/Konferenzraum genutzt.